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Dieser
Bericht bietet eine Übersicht unserer
Technik
und Arbeitsweise beim Dreh.
Da
wir mit vier Teammitgliedern eine relativ kleine Crew zur
Verfügung haben, müssen alle sehr effizient und genau
arbeiten. Normalerweise müssen folgende Aufgaben übernommen
werden:
-
Regie
-
Kamera
-
Licht-/Tonassistent
-
Bild-/Tonüberwachung

Set Film: „Wappla“
Der Regisseur kümmert sich um die Schauspieler und
ist zugleich der Produzent der den Drehablauf plant.
Die Kameraeinstellungen werden in erster Linie vom
Kameramann ausgewählt. Auf der
Kamera
müssen Weißabgleich und diverse andere Einstellungen
vorgenommen werden, dabei wird gleichzeitig die Ausrichtung
der Scheinwerfer durch einen Assistenten koordiniert.
Außer dem Bild muss der Kameramann auch den Tonpegel optimal
(also so laut wie möglich, ohne Übersteuern) einstellen, da
der Verstärker in der Kamera integriert ist.
Normalerweise werden alle Aufnahmen mit einem Hilfsmittel,
also Stativ, Dolly, Steadycam usw. gemacht.

Kameramann; hinten: Überwachungslaptop
Man sollte unbedingt in ein gutes Stativ mit einem 3D
Kopf investieren. Wir verfügen über ein leichtes
Manfrotto Xpro B mit 3D Neiger 804 RC2 und ein schweres
Hama Omega Pro II.
Das
Mikrofon
selbst wird im Idealfall nur einmal fix aufgestellt. Je nach
Kameraeinstellung entweder unter der Bildgrenze oder mit
Hilfe des
Mikrostativs
darüber. Eine Sprechprobe ist unbedingt notwendig damit das
optimale Ergebnis erzielt wird.
Dies wird ebenfalls vom Kameramann und den Überwacher per
Kopfhörer kontrolliert.
Zur Bild und Tonüberwachung verwenden wir einen der
beiden
Laptops.
Das Gerät ist dabei per Firewire mit dem Camcorder
verbunden. Wir verfügen im Moment über ein 5m DV-Kabel, das
ist notwendig, damit sich der Überwacher nicht ständig der
Kamera nach bewegen muss. Bei reinen Fotoaufträgen dient
ebenfalls der Laptop zur Bildkontrolle vor Ort.
Es ist besonders wichtig, dass sich jeder möglicht
ausschließlich auf seine Aufgabe zu konzentrieren
braucht. Darum stellt auch der Assistent die Beleuchtung und
das Mirkofon auf, so dass Kameramann und Überwacher die
Veränderung am Monitor mitverfolgen können. Außerdem sollte
auch jeder möglichst bequem arbeiten, damit er nicht
abgelenkt wird. Z.B. sollte der Kameramann ein Kissen
mithaben, falls er längere Zeit auf einem harten Untergrund
knien muss. Für dem Überwacher habe ich eine kleines Stativ
mit einer Abstellplatte versehen, worauf der Laptop gestellt
werden kann. So lässt sich der Monitor auch in beliebiger
Höhe platzieren.
Bei der Aufnahme selbst wird jeder Take als eigenes
DV auf dem Laptop abgespeichert. Und die Datei sofort als
Take oder Outtake benannt. Als Capture Programm dient
Adobe Premiere.
Auf der Mini DV Kassette der Kamera wird zwar auch alles als
Backup aufgezeichnet, aber sofern es beim Material auf dem
Laptop nicht zu Framefehlern oder -verlusten kommt, greifen
wir auf die Bänder eigentlich nicht zurück.
Während dem Dreh filmt der Assistent das ganze Geschehen aus
der Making Of Sicht mit der
Zweitkamera. |
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Für wichtige Fotos, beispielsweise für Poster, verwenden wir
seit Anfang 2007 die digitale Spiegelreflexkamera
Canon EOS 400D.
Für schnelle Making Of Fotos sind Kompaktkameras aber mehr
geeignet, da jeder damit umgehen kann und kein blick durch
den Sucher notwendig ist.

Minifotostudio für unsere Berichtefotos
Für den Transport der großen Ausrüstungsteile, wie
Stative und Scheinwerfer, verwenden wir eine Alukiste. Diese
sind mit ca. 60euro relativ teuer, haben aber entsprechend
viel Volumen und ein oder zwei Personen können alles auf
einmal vom Auto zum Set tragen.
Das empfindliche Zubehör, wie
Audiokabel,
Mikrofon
oder
Weitwinkelkonverter
für die Kamera, wird in einem separaten Alukoffer
aufbewahrt. Im Inneren sind in einer Schaumstoffplatte
passende Stellen für die Sachen ausgeschnitten und im Deckel
ist eine Halterung für den
12-Volt LCD Monitor
angenietet.
Für die Kamera bevorzuge ich eine weiche Tasche statt einer
harten Alukiste. Diese ist für Drehs bei denen der
Kameramann alleine und ständig in Bewegung ist besser
geeignet.

Filmequipment im Minivan
Am Ende des Drehtags kopieren wir alle Videofiles vom Laptop
auf unsere externe 250 GB Festplatte und spielen
fehlende Aufnahmen von den Videokameras ein. So kann der
jenige, der das Video schneidet alles mitnehmen. Trotzdem
wird alles noch einmal auf den
Schnittrechner
kopiert und dort bearbeitet, womit die externe Festplatte
als Backup dient.
Fazit
Die ausgereifte Form dieser Technik verwenden wir seit
unserem Film „Gangsters“,
2005, aber die Aufnahmetechnik wird ständig verbessert und
es gibt ca. jedes halbe Jahr einen größeren Sprung in der
erzielten Endqualität.
Weitere Berichte:
+
Kamera
+
Mikrofon
+
Mikrostativs
+
Laptops
+
Adobe Premiere
+
Zweitkamera
+
Canon EOS 400D
+
Weitwinkelkonverter
+
12-Volt LCD Monitor
+
Schnittrechner
+
Gangsters
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