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Um
professionellere
Aufnahmen zu ermöglichen,
sind wir auf
eine Amateur-Profi Kamera umgestiegen, die
Canon XM 2.

Nach Vergleichen der Kameras dieser „Henkelklasse“
habe ich mich für diesen Camcorder entschieden, weil er
meiner Meinung nach bei einem Preis von ca. 1 800 € alle
anderen Modelle bis ca. 3 000 € übertrifft. (Anfang 2006)

Die XM 2 ist eine Dreichip DV Kompaktkamera, die auf
Mini-DV aufzeichnet und sich besonders durch die zahlreichen
manuellen Einstellungsmöglichkeiten sowohl in Bild als auch
in Ton auszeichnet.

Bereits das äußere Erscheinungsbild lässt einen Unterschied
zu den gängigen „Urlaubskameras“ deutlich werden. Der
Camcorder ist mit einem großen Sonnenschutz
ausgestatten, der Aufnahmen bei flach liegenden Lichtquellen
sehr erleichtert.
Der Tragegriff ist nicht nur ein optisches Tuning,
sondern ermöglicht auch Aufnahmen von der Hüfte, da sich
hier zusätzliche Record-, Photo- und Zoomknöpfe befinden.
Außerdem ermöglicht die Konstruktionsweise eine größere
Distanz des Mikrofons von dem Kassettendeck (Summen).
Die Verkleidung ist rein aus Kunststoff, aber
keineswegs als „Plastikklumpert“ zu bezeichnen. Die
schwarzen Teile leicht rau, dadurch liegt die Kamera sehr
rutschsicher in der Hand.
Ein Hauptmerkmal ist der große Farbsucher. Durch die
hohe Auflösung kann professionell ohne den ausklappbaren LCD
Monitor gefilmt werden.

LCD Monitor (links) und Blick in den Farbsucher (rechts)
Auf den beiden LCDs werden dieselben Informationen und Menüs
angezeigt.
Besonders praktische Funktionen dabei sind:
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Audiopegelanzeige (L/R)
-
+
Zebramuster
-
+
Belichtungsdaten
-
+
Hinweise der Kamera (z.B. „ND-Filter
verwenden“, „Kondensation tritt auf“,….)
NähWeitere Details zum Gebrauch dieser Funktionen und einen
Qualitätsvergleich unter Verwendung der manuellen
Einstellungen gibt es im
folgenden Bericht. |
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Zoomwippe und Recordtaste (li.) und Kassettendeck (re.)
Sehr genaues Scharfstellen ist durch den riesigen
Fokusring möglich.
Genauso professionell ist auch die große Zoomwippe
mit drei Geschwindigkeitsstufen, wodurch sehr weiche Fahrten
möglich sind.
Die wichtigsten Einstellungen (Belichtungszeit,
Blende, Verstärkung,...) sind über Knöpfe und Räder an der
linken Kameraseite, also ohne Gang ins Menü, zugänglich. Für
oft verwendete Menüfunktionen (wie z.B. Zebra EIN/AUS) kann
der äußere Custom-key programmiert werden.

seitliche Tonpegelanzeige (links) und Audioregler (rechts)
Für den Tonpegel gibt es ein Zusatzdisplay an der
Seite. Die Verstärkung der einzelnen Kanäle ist über zwei
Drehrädchen schnell optimierbar. Im Menü finden sich auch
Audiooptimierungen für Sprache und Windgeräusche, sowie eine
Dämpfung bei zu lautem Lärm.
Trotz dieser vielen Einstellungsmöglichkeiten braucht man
sich nicht um Überforderung zu sorgen. Die Funktionen sind
im Handbuch wirklich sehr gut erklärt und nach ca. einem Tag
Probieren erlernt, außerdem gibt es zwei Auto/Manuell
Schalter für Audio bzw. Video. Wenn gar keine Zeit für
Einstellungen ist einfach beide auf Auto stellen und los
geht’s.
Auf den ausgezeichneten optischen Bildstabilisator,
wird ebenfalls im
folgenden Bericht
eingegangen.

Wiedergabetasten und 2. Aufnahmesteuerung am Tragegriff
Das Zubehör entspricht dem Standartzubehör aller
Kameras mit einer zusätzlichen Augenmuschel für
Brillenträger. Für den Akku gibt es ein externes Ladegerät,
d.h. man kann draußen weiterfilmen und einen zweiten Akku
währenddessen laden, was oft nützlich ist.
Alles in allem bin ich mit der Canon XM 2 sehr zufrieden.
Weitere Berichte:
+
DV Kamera - Vergleichstest
+
Objektivzubehör
Hilfreiche Links:
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Technische Daten
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