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Funkminikamerawagen

Der Minikamerawagen erlaubt Kamerafahrten in Bodennähe.

 

 

 

Für schnelle Kamerafahrten in Bodennähe, bei

denen unsere Steadycam nicht eingesetzt werden kann, verwenden wir einen funkferngesteuerten Mini-Kamerawagen.

 

ferngesteuerter Mini-Kamerawagen mit XM2

 

Als Ausgangsgerät dient ein ferngesteuertes Spielzeugauto (Strombetrieben, 6*1,2 Volt). Die relativ gute Federung (vorne sowie hinten) gleicht leichte Bodenunebenheiten und Beschleunigungen aus.

 

Unteransicht

 

Tipp: Die Räder sind nur für Straßen geeignet, auf Gras oder Sand drehen sie durch. Hier helfen selbst gemachte „Schneeketten“ aus isoliertem Draht.

 

Von einer Montage der Kamera direkt auf dem Spielzeuggehäuse rate ich ab, da dieses zu elastisch ist und das Bild dadurch Schwingungen aufnimmt.

 

Ein dünnes Flacheisen ermöglicht das Befestigen diverser Teile. Dieses ist einfach an das Kunststoffgehäuse des Autos angeschraubt (Achtung: keine tragenden Teile oder Elektronik durchbohren!).

 

Hintere (links) sowie vordere Federung (rechts)

 

Auf der Schiene befinden sich mehrere Löcher, um eine möglichst hohe Flexibilität zu gewährleisten (Kamera oder z.B. Lampe, Mikrofon,…).

 

Flacheisen mit montiertem Stativkopf

 

Hier kommt wieder der Kameraadapter zum Einsatz. Auf ihm kann ein Stativkopf angebracht werden.

 

Es gibt weder Probleme mit dem Kameragewicht noch mit Bildstörungen aufgrund der Fernsteuerungssignale.

Zur Bildüberwachung ist der LCD Monitor am besten geeignet.

Tipps zum LegoTM Mini-Kamerawagen:

Wer über keinerlei Möglichkeiten für andere Konstruktionen verfügt als den Mini-Kamerawagen aus Lego TechnikTM,  sollte nur Folgendes beim Bau beachten:

 

-      Das Gewicht der Kamera sollte direkt auf die Räder wirken und nicht den Wagen in der Mitte durchdrücken.

-      Die Kamera sollte so knapp wie möglich über dem Boden sein.

 

Kamerawagen aus Lego TechnikTM

 

Ferngesteuerter Kamerawagen im Vergleich zum manuellen Mini-Kamerawagen:

 

Vorteile: Ruhiges, bequemes Filmen; Aufnahmen aus der Egoperspektive eines kleinen Tieres o.ä. möglich; der Wagen kann sich dort bewegen wo ein Mensch keinen Platz hätte.

 

Nachteile: Motorgeräusch; Stromabhängigkeit; höheres Beschädigungsrisiko für die montierte Kamera; Elektromotor kann „ruckelnd“ laufen, vor allem bei langsamer Fahrt.

 

Fazit:

Der Mini-Kamerawagen ist eine Erweiterung unserer kreativen Möglichkeiten.

 

Anschließend gibt es noch ein Demovideo zum Vergleich einer Aufnahme mit dem ferngesteuertem Mini-Kamerawagen und einer Aufnahme, bei der die Kamera an einem Stativ befestigt ist und ähnlich wie bei der Steadycam vom Kameramann in Bodennähe geführt wird.

 

Weitere Berichte:

    + LCD Monitor

 

 
 
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