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Dolly im Einsatz im Freien
Insgesamt stehen uns drei jeweils drei Meter lange
Schienenteile zur Verfügung, d.h. wir können 9 Meter
weit fahren. In Abständen von einem Meter sind die
Querverbindungen angeschweißt (Der Mittelteil verfügt über
vier Querstreben und ist der einzige der einzeln
verwendet werden kann, da die Anschlussschienen an einem
Ende keine eigenen Beine besitzen).

Schienenelement
Die Schienenelemente lassen sich an den Enden durch
Adapter zusammenstecken und halten ohne weitere
Fixierungen.
Zehn Zentimeter lange Gewindestangen werden als Beine
verwendet. Dadurch hat man den Vorteil, die Schienen im
Freien dem Gelände anpassen zu können (individuelle
Höhenverstellungen). Damit das Ganze auch schnell geht
befinden sich auf den kleinen Griffen Einkerbungen, an die
man einen Akkuschrauber ansetzen kann, um das Gewinde in
wenigen Sekunden einstellen zu können.

Schiene mit Fuß
Zum Dolly selbst:
Der Dolly besteht aus einem einfachen Metallskelett
auf das eine Holzplatte aufgeschraubt ist. Er bietet
eine Stehfläche von 55*82 cm (ausreichend für zwei Personen
und die Kamera mit Stativ). Der abnehmbare Griff
besteht aus zwei ineinander gehenden Formrohren und ist
damit höhenverstellbar.

Dolly von hinten
Besonders wichtig sind die Räder. Diese sind genau an
die runden Schienen angepasst, wobei auf einer Seite die
Räder breiter sind um eventuelle Ungenauigkeiten
ausgleichen zu können.
In den Kunststoffrädern ist ein Kugellager
eingesetzt, wodurch der Wagen extrem leichtgängig ist.

Kunststoffrad mit Aufhängung |
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Die Aufhängung selbst ist ziemlich einfach
konstruiert und aus dem Bild ersichtlich.
Die einzige geplante Verbesserung an dem Dolly sind
weiche Räder, also z.B. welche mit Gummi, da die
jetzigen noch ein relativ hohes Abrollgeräusch haben,
dadurch ist der Ton bei rasanten Fahrten unbrauchbar.
Es ist vorteilhaft möglichst wenige Schienenteile zu haben,
da so die Anzahl der Übergänge minimiert wird,
allerdings sind die drei Meter langen Elemente nicht
besonders leicht zu transportieren, da man entweder ein
großes Fahrzeug mit Dachgepäckträger oder einen Anhänger
braucht.
Hier ein
Demovideo des
Kameradollys mit Aufnahmen aus „Gangster“
und dem Making Of.
Hier auch noch ein alternativer Stativdolly, der
allerdings nur auf sehr ebenen Oberflächen, wie
Parkettböden, eingesetzt werden kann. Dazu braucht man
lediglich drei oder vier Drehräder aus dem Bauhaus und eine
kleine Holzplatte. Am besten funktioniert der Indoordolly
wenn man nicht am Stativ anschiebt sondern an einem Griff
der direkt mit der Holzplatte verbunden ist.
Im
Demovideo fährt der
Stativdolly auf einem Parkettboden.

Stativdolly

Holzplatte mit Gummirädern
Fazit
Ruhige Fahrten mit einem Kameradolly erhöhen den
professionellen Look der Aufnahmen erheblich.
Weitere Berichte:
+
Gangster
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