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Nach
langer Suche habe ich einen günstigen 12
Volt
7“ LCD Monitor mit ziemlich hoher Auflösung gefunden und
diesen zum Bildüberwachungsmonitor umgebaut.

Die meisten dieser Monitore haben eine zu niedrige
Höhenauflösung, einen unnötigen eingebauten DVD- Player oder
sind einfach zu teuer.
Hingegen ideal für filmische Anwendungen ist dieser 16:9
LCD Farbmonitor von SHARK. Die Auflösung beträgt
2400*480.
Die vielen Bildeinstellungsmöglichkeiten
(Farbverschiebung, Sättigung, Helligkeit, Kontrast,…)
ermöglichen eine bessere Einschätzung über das Aussehen des
nachbearbeiteten Bildmaterials.

Einstellungsmenü
Das Umschalten zwischen 16:9 und 4:3 ist möglich. Im
16:9 Modus wird ein 4:3 Signal nicht abgeschnitten sondern
gestaucht. Dafür wird bei der 16:9 Aufnahme mit der
XM 2
das Bild fast richtig dargestellt und nicht so stark wie am
Kameradisplay gestreckt. Das Bild wird seitlich etwas
weniger beschnitten, als auf dem Kamera LCD. Oben und unten
fehlt allerdings die Pixeldifferenz von PAL auf 480. Da wir
das Bild aber ohnehin für 16:9 (in 4:3 aufgenommen, Balken
hinzugefügt) ausrichten ist das egal.
Das Gerät verfügt über zwei Videoeingänge, einen
Stereo Audioeingang und einen Kopfhörerausgang. Die
eingebauten Lautsprecher sind nicht besonders.
Für den mobilen Einsatz haben wir eine 12 Volt
Batterie mit einem Ein/Ausschalter, einer Sicherung und ein
paar Teilen zur Vermeidung von Spannungsschwankungen
ausgestattet.
Die Batterie ist nur etwas über einem Kilogramm
schwer und passt in eine Gürteltasche, die z.B. der
Kameramann mit sich tragen kann. Voll aufgeladen kann damit
der LCD Monitor ca. 6h betrieben werden.

Tasche mit Akku und Ein/Ausschalter sowie Sicherung
Die zusätzliche Elektronik befindet sich in einem
kleinen Kunststoffgehäuse. Der Aluminiumdeckel ist mit der
Kühlrippe verklebt und ermöglicht einen größeren
Wärmeaustausch. |
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Um den Monitor optimal an die jeweiligen Aufnahmebedingungen
anpassen zu können, habe ich ein paar Dinge an Zubehör
angefertigt.
Standardmäßig sind beim Monitor ein Standfuß und eine Blende
zum Einbau ins Auto dabei.
Mit Hilfe eines kleinen Adapters kann der TFT auf
einem Fotostativ montiert werden. Derselbe Adapter kann auch
auf einem kleinen Kunststoffschraubstock aufgeschraubt
werden. Dieser ist speziell für den Griff auf der
Beifahrerseite in den Toyota Landcruisern vorgesehen, um bei
den Aufnahmen der
Grubnäktschn Clips
in Verbindung mit dem
Saugstativ
eine Bildkontrolle zu ermöglichen. Mit Hilfe des
Stativadapters
kann hier aber auch die
Kamera
fix montiert werden.

Alubox Konstruktion (links) und fertig lackiert (rechts)
Um auch bei grellem Sonnenlicht das Bild betrachten zu
können, habe ich aus zwei mm dicken Aluminium eine sehr
leichte Schutzbox angefertigt.
Das ganze Teil ist aus einem Aluminiumblech abgebogen und am
Ende mit dem Anfang vernietet. Die Laschen auf der Rückseite
sind mit einem starken doppelseitigen Klebeband mit dem
mitgelieferten Rahmen fürs Auto verbunden. Dadurch wird ein
schnelles und einfaches aufsetzten bzw. abnehmen möglich.

Überwachungsmonitor im Einsatz
Preis:
des gesamten Systems (LCD, Akku und Elektronik): ca. 130€.
Fazit:
Die relativ hohe Genauigkeit der Bildüberwachung durch das
Display der Canon XM2 wird mit diesem Monitor noch einmal
enorm gesteigert. Das Gerät ist aber auch Ideal als
Bildüberwachung beim
Kamerakran,
im Gegensatz zu dem etwas verzögerten Firewire Signal am
Laptop.
Weitere Berichte:
+
Canon XM2
+
Grubnäktschn Clips
+
Saugstativ
+
Kamera
+
Kamerakran
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