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fahrzeugmodelle

Hier gibt es Tipps zu Modellaufnahmen von Fahrzeugen in Verbindung mit Spezialeffekten.

 

 

 

Modellaufnahmen Teil1 – Das Prinzip

 

Dieser Bericht ist der erste Teil der neuen Serie

 von Beiträgen über die Arbeit mit Modellen im Film.

Hier geht es darum eine Einstellung mit zwei bewegten Objekten zu machen, wobei das Gesamtbild aus mehreren Ebenen besteht und selbst auch bewegt und gezoomt wird.

Als Beispiel habe ich eine nächtliche Beobachtung eines Panzertrupps, der sich durch einen Wald bewegt angefertigt.

 

Im Clip kommen drei Modelle zum Einsatz (Verhältnis: 1:35). Ein Panzer, ein Hummer und eine Straße mit einigen Bäumen. Als Sternenhintergrund dient ein einfaches Foto.

 

Straße mit Modellbäumen

 

Modellpanzer

 

Modell in „Wärmeansicht“

 

Da es sehr schwierig ist ein Modell wirklich realistisch aussehen zu lassen, kann man das ganze Vereinfachen indem man die Aufnahme absichtlich in einer „schlechten“ Qualität macht. Hierfür eignet sich z.B. eine Aufnahme durch ein Nachtsichtgerät, das ja durchaus pixelig und nur auf hell und dunkel beschränkt sein kann.

 

Eine weitere Herausforderung ist die realistische Bewegung. In unserem Fall sind die Objekte nur Standbilder, d.h. die Fahrt wird erst beim Schnitt gemacht. Wodurch man von einem nicht sehr korrekt aussehenden Fahren (auf und ab durch Straßenverhältnisse) ablenken kann ist eine verwackelte Kamera. Dafür muss man zum fertigen Film nur noch ein paar schnelle auf und ab Bewegungen hinzufügen.

 

Modell in Szene

 

fertige Szene

 

Tipp: Am einfachsten ist es zuerst ein Video nur mit der Bewegung der Fahrzeuge auszugeben und dann zu dieser Gesamtaufnahme die Bewegungen und die Fernglasanzeigen einzubauen.

 

Insgesamt gibt es in dem Democlip zehn Ebenen: (von hinten nach vorne: Himmel, Bäume, Bäume, Fahrzeuge, Bäume, Bäume, Wärmekamera, Fadenkreuz, Monitorstreifen, Fernglasumriss)

Damit der Gesamteindruck passt müssen die einzelnen Ebenen von der Helligkeit her zusammenpassen.

Da ja alle Objekte eine eigene Ebene darstellen, kann man auch eine Wärmekameraansicht einfügen, indem man die Fahrzeuge mit einem Effekt zum Finden von Kanten belegt und das Bild dann in grellen Farbtönen ausgibt.

 

Damit die Aufnahme durch das Fernglas noch interessanter aussieht kann man einige zusätzlich Dinge einbauen wie: Bild in Bild, Monitorstreifen, div. Anzeigen, Fadenkreuz,…

 

Fertig betrachtet sieht dieses Demovideo für den ersten Versuch ganz akzeptabel aus und die Weiterentwicklung dieser einfachen Technik wird sicher interessant auch für Amateurfilme.

 

Demovideo der fertigen Szene mit kleinem Making Of.

 

 
 
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